Für Einsteiger*innen und für alle, die ihre technischen Fähigkeiten praxisnah & fundiert erweitern wollen.
Unser Entwickler-Workshop verbindet klare Theorie mit viel Praxis, damit du Barrierefreiheit nicht nur verstehst, sondern sofort sicher anwenden kannst. In einer kleinen Gruppe (10–15 Personen) lernst du alle wichtigen Prinzipien der barrierefreien Webentwicklung kennen – verständlich, strukturiert und ohne Fachjargon.
Warum dieser Workshop so wertvoll ist
Viele Entwickler*innen haben irgendwo angefangen, ein paar WCAG-Kriterien gelesen, Videos geschaut oder Blogartikel durchgearbeitet, aber den roten Faden nie gefunden. Genau hier setzt der Workshop an.
Einsteiger*innen und alle, die ihre technischen Fähigkeiten praxisnah & fundiert erweitern wollen; Entwickler*innen
Was ist digitale Barrierefreiheit?
Wir starten mit einer einfachen Frage: Wie viele Menschen sind eigentlich von digitalen Barrieren betroffen? Die Antwort zeigt schnell: Es geht nicht um eine kleine Randgruppe. Mit realen Personas wird sofort greifbar, für wen du entwickelst und welche Barrieren im Alltag wirklich entstehen. Anschließend schauen wir uns kompakt an, was Barrierefreiheit technisch bedeutet: EN 301 549 und WCAG. So hast du von Anfang an Klarheit, warum das Thema relevant ist und wie du es als Entwickler*in konkret umsetzt.
Die WCAG verständlich machen
Im nächsten Teil zerlegen wir die WCAG so, dass sie für dich als Entwickler*in praktisch anwendbar wird. Wir schauen uns die Struktur der Richtlinien an, wie Erfolgskriterien aufgebaut sind und wie du sie richtig liest. Vor allem aber: Wie du aus einem Erfolgskriterium eine konkrete technische Umsetzung ableitest. Damit wird die WCAG vom „schweren Regelwerk“ zum echten Werkzeug in deinem Alltag.
Assistive Technologien
Wir schauen uns drei zentrale Assistive Technologien an: Zoom, Sprachsteuerung und Screenreader. Du lernst, wie diese Tools Inhalte wiedergeben und wo sich typische Probleme verstecken. So bekommst du ein realistisches Gefühl dafür, wie Nutzer*innen deine Website erleben und warum du bestimmte Dinge anders bauen musst.
Pause
Übung: Teste deine Website mit einem Screenreader
Du lernst, den Screenreader zielgerichtet zu nutzen. Nicht nur sequenziell, sondern mit den elementbasierten Navigationsmechanismen, die echte Nutzer*innen verwenden. So verstehst du, wie der Screenreader die Seite interpretiert, wo Barrieren entstehen und wie du sie im Code vermeiden kannst.
Wie interpretieren Screenreader eine Webseite? (+ Übung)
Du verstehst, wie Screenreader deinen Code wirklich lesen: Accessibility Tree, HTML vs. ARIA und welche Infos entscheidend sind, damit deine Inhalte korrekt vermittelt werden.
Der zugängliche Name (+ Übung)
Du lernst, wie ein zugänglicher Name entsteht, welche Quellen Screenreader dafür nutzen und wie du ihn sauber und eindeutig setzt. An praktischen Beispielen siehst du, wo typische Fehler passieren und wie du sie zuverlässig vermeidest.
Mittagspause
Der zugängliche Name (+ Übung)
Du festigst das Wissen direkt in der Praxis: Zugängliche Namen prüfen, korrigieren und verstehen, was bei assistiver Technologie ankommt.
Die Rolle
Du lernst, wie Rollen (Landmarks, Widgets, Live Regions…) funktionieren, wo Fehler passieren und wie du deine Komponenten so baust, dass Screenreader sie korrekt verstehen.
Pause
Eigenschaften, Zustände und Beschreibungen
Du lernst, welche Zustände interaktive Elemente brauchen und wie du sie korrekt setzt, damit deine Komponenten für Screenreader eindeutig und zuverlässig funktionieren.
Auf Barrierefreiheit testen (+ Übung)
Barrierefreiheit testen kostet Zeit, aber vor allem dann, wenn man ohne System daran geht. Du lernst, wie du Testing in deine Entwicklungsprozesse integrierst, welche Checks relevant sind und mit welchen Tools du dir die Arbeit erleichterst.
Schluss
Wir helfen dir dabei, alles über digitale Barrierefreiheit zu lernen! Unterstütze unsere NoExlcuses-Bewegung und mache deine Webseite oder App für alle Menschen zugänglich!